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"EINE INVESTITION IN DIE BILDUNG UNSERER STADT"

WAZ v. 13.01.2006

Nicht nur der Bürgermeister lobt die neue Offene Ganztagsschule am Börgersbruch. Gestern wurde das Gebäude mit Verspätung übergeben

Von Arne Poll

"Endlich": Mit über vier Monaten Verspätung konnte gestern Abend auch das Gebäude für die Offene Ganztagsschule der Grundschule Börgersbruch seinem Bestimmungszweck übergeben werden. Schulleitung und Gäste freuten sich, dass nach deutlichen Verzögerungen beim Bau am Montag der Schulbetrieb aufgenommen werden konnte. "Was lange währt, wird endlich gut", kommentierte Schulleiterin Christa Heinbruch das 2,8 Millionen teure Projekt. Am Börgersbruch war nach den Sommerferien 2005 die erste offene Ganztagsgrundschule der Stadt Sprockhövel
eröffnet worden.
Bisher mussten sich Betreuer und Schüler mit Übergangslösungen zufrieden geben. Die drei Gruppen waren verstreut in den existierenden Gebäudeteilen untergebracht. Besonders das Mittagessen habe die Organisatoren
täglich vor immer wieder neue logistische Herausforderungen gestellt.
Hauptträger der Nachmittagsbetreuung bleibt die AWO. Die Basis des Konzeptes bilden unter anderem die Kirchengemeinden, Musikschule und Sportvereine. Das Mittagessen gibt es in der unteren Etage des Neubaus. In
der zweiten Etage befinden sich Spielräume, ein Hausaufgabenraum und Gruppenräume.
Das Gebäude werde übrigens nicht nur am Nachmittag genutzt, betont die Schulleiterin. Am Vormittag profitierten auch die anderen Schüler von der neuen Infrastruktur, die sich an das Gebäude der Grundschule anschließt.
"Das ist eine Investition in die Bildung unserer Stadt", lobte Bürgermeister Dr. Klaus Walterscheid. "Auch die Stadt Sprockhövel hat sich das Motto familien- und kindergerechte Stadt auf die Fahnen geschrieben." Schuldezernent William Schulz erinnerte an den Pädagogen und Schulreformer Johann Heinrich Pestalozzi, der gestern vor 260 Jahren geboren wurde. "Ein Tag des Dankes", sagte Schulz und lobte alle Beteiligten.
"Ende April, Anfang Mai", so verspricht Holtze, soll auch der zweite Bauabschnitt seiner Bestimmung übergeben werden. Das angrenzende Gebäude soll dann auch von der Hauptschule genutzt werden können, die in der Vergangenheit mehrfach über Raumnot geklagt hatte. Holtze hofft, diesen Termin halten zu können: "Wenn nichts dazwischenkommt."


 

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